Unser Haus kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Denn schon seit über 300 Jahren pflegt man im Hirschen Gastfreundschaft. Ein geschichtsträchtiger Ort also, an dem sich im Laufe der Zeit vieles geändert hat, eines aber immer gleich geblieben ist: Die Leidenschaft unsere Gäste zu verwöhnen.
Dort, wo heute viel Platz für unsere Gäste ist, befanden sich früher eine Metzgerei sowie Stallungen. Im ehemaligen Wohnraum für die große Familie und im alten Musiksaal laden nun die Hotelzimmer zum Verweilen ein. Heute heißt die Familie Stöckeler bereits in der dritten Generation willkommen!

Ludwig Stöckeler (Senior) und Karolina Kolb geben sich auf dem Standesamt in Scheidegg das Jawort. Just am selben Tag eröffnen Sie ihren Gasthof mit Metzgerei und geben noch im Hochzeitsg'wand ihren Einstand als Wirtsleut' vom "Hirschen". Ludwig sen. hat den Betrieb unter Mitwirkung von Postbrauereibesitzer Anton Zinth sen. und dem Brautvater Bendedikt Kolb kurz zuvor ersteigert. Auf welches Abenteuer sich die Jungvermählten einlassen und wie sie es bestehen werden, wissen sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Ludwig sen. muss in den Krieg ziehen. Karolina führt in dieser schweren Zeit tapfer die Wirtschaft (ohne Metzgerei) allein weiter.
Im Haus heißt es zusammenrücken, denn drei evakuierte Frauen mit ihren Kindern finden dort Zuflucht.
Das Haus wird von marokkanischen Soldaten der französischen Besatzungsmacht eingenommen.
Im Herbst geht dieser Spuk wieder zu Ende.
Ludwig sen. kehrt krank aus amerikanischer Gefangenschaft von Remagen heim.
Die Familie versucht mit vereinten Kräften die Schrecken des Krieges zu vergessen und wieder zu einem normalen Leben zu finden.

Eine neue Ära bricht an.
Fortan wird der Hirschen von Ludwig jun. und Oskar und Anna-Maria (geb. Stöckeler) geführt.
Sie firmieren als Gesellschaft des Bürgerlichen Rechts unter dem Namen "Stöckeler-Alber"
Ossi, 1935 in Schanzendorf (Tschechoslowakische Republik) geboren, muss noch als Junge aufgrund der politischen Lage seine Heimat verlassen, um Jahre später in Scheidegg eine neue Heimat zu finden.
Über Umwege landet er zunächst in Augsburg. Dort beginnt er 1950 bei der Metzgerei Frey eine dreijährige Lehrzeit im Metzgerhandwerk. Es folgen Gesellenjahre beim Metzger Hillenbrand (Augsburg) sowie in der Heilstätte Ried bei Lindenberg. Während dieser Zeit erwirbt er 1960 auf der Fleischerschule Augsburg den Meistertitel. Wenige Jahre nach der Hochzeit 1957 wagt sie den gemeinsamen Schritt in die Selbstständigkeit. Ossi produziert im Hirschen zwei Jahrzehnte lang alle Fleisch- und Wurstwaren – vielfach DLG prämiert – für Küche und Verkauf.

Mit der Eheschließung von Ludwig jun. und Cilly Stöckeler (geb. Heidegger) erweitert sich die Gemeinschaft um ein weiteres Mitglied. Drei Generationen arbeiten und leben als Großfamilie über viele Jahre unter einem Dach (welches in den 70er Jahren vollständig erneuert wird).
Ludwig jun. lernt nach dem Vorbild seines Vaters daheim das Metzgerhandwerk.
Der abgeschlossenen Lehre folgen Gesellenjahre im fernen Ludwigshafen. Anschließend besucht er die Hotelberufsfachschule in Bad Reichenhall, um sich die Fachkenntnisse der Gastronomie anzuzeigen. Mit Rückkehr in den elterlichen Betrieb ist Ludwig jun. von nun an der Wirt vom Hirschen.
Er bekräftigt das unter anderem mit dem Erwerb des Bayrischen Wirtebriefes.
Als einer der Ersten legt er nach langer Vorbereitungszeit, die Prüfung vor der IHK für München und Oberbayern, in München ab.
Ludwig jun. ist Wirt mit Leib und Seele bis an sein Lebensende im Juni 1997.
Dieser Spruch prägt wie kein anderer das Selbstverständnis, das die Wirtfamilie Stöckeler seit jeher lebt und welches die Atmosphäre im Hirschen prägt. Dem Gast soll es schmecken – und er soll gerne Gast sein. So einfach ist das.
Sie werden es gleich beim Betreten der Gaststuben bemerken: Dieser Spruch ist nicht bloß so dahin gesagt, sondern liegt uns am Herzen. Der freundliche Umgang und der persönliche Kontakt sind für uns alle eine echte Herzensangelegenheit. Nehmen Sie uns beim Wort: Lassen Sie sich kulinarisch verwöhnen und genießen Sie erholsame Stunden – in unserer Gastronomie und im neuen Hotel.






Es braucht natürlich einen guten Koch und ein tolles Team für einen echten Gaumenschmaus. Jedoch müssen auch die restlichen Zutaten stimmen. Denn nur wo Gutes hineinkommt, kann auch Gutes herauskommen. Aus diesem Grund achten wir ganz genau darauf, woher wir unsere Zutaten und Rohstoffe beziehen – und zwar ausschließlich aus der Region. Hier vertrauen wir auf gute Partner, die beste Qualität ebenso schätzen wie wir. Darauf können Sie sich verlassen.
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